Nach Willisau - zu "Ringli" und Schnäps!

Der letzte Ausflug im 2017 führte rund 50 Seniorinnen und Senioren ins luzernische Städtchen Willisau, wo uns die berühmten Ringli und ihre Geschichte durch einen kompetenten Referenten dargeboten erläutert wurden. Wer wollte, konnte im Café Amrein, wo die Willisauer Ringli nach dem Originalrezept hergestellt wurden, gleich kaufen.  Später bot sich dieselbe Gelegenheit noch im HUG-Verkaufsladen. Mit reich gefüllten Degustationssäcken kamen auch die Freunde gepflegter Schnäpse resp. Liköre vom Besuch der Distilliere Diwisa SA zurück in den Car. Der Rest schätzte einen gemütlichen Spaziergang durchs malerische Städtchen Willisau.  Auf dem Heimweg genossen alle in der Alpwirtschaft Horben einen reichhaltigen Znacht sowie die phantastische Fernsicht.
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Blick auf die Altstadt von Willisau

Champagner-Degustation im Val de Travers

Alle Frühaufsteher, welche an der Herbstfahrt ins farbenfrohe Val de Travers im Jura teilnahmen, verlebten einen unvergesslichen Tag. Es begann mit dem Halt im schönen Café Knaus in Oensingen, gefolgt von einer kurvenreichen Fahrt hoch hinauf auf den Jura ins Stadtchen St.-Croix, wo wir im Hotel de France zu einem feinen Zmittag erwartet wurden. Die anschliessende Fahrt durchs enge, dicht bewaldete und sich im schönsten Herbstkleid präsentierende Val de Travers war unvergesslich. In Môtiers liessen wir uns im ehemaligen Benediktinerkloster, in welchem heute die Firma Mauler feinsten Schweizer Champagner keltert, über die Geheimnisse der Champagnerherstellung orientieren. Was in den tiefen Kellern und Gewölben des Klosters in fünf Jahren reift, wurde anschliessend mit Genuss degustiert. Auf der Heimfahrt gab es noch einen allseits geschätzten Pausenhalt in Gunzgen. Kurz nach 20 Uhr hatte Pfäffikon seine reiselustigen Seniorinnen und Senioren wieder.
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In den weitläufigen Kellern und Gewölben des ehemaligen Klosters wird feinster Champagner gekeltert.
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Blick in eine Wolke und Theaterbesuch

Das miese Septemberwetter brachte selbst die reiseerprobten Pfäffiker Senioren in Bedrängnis. Der Ausflug auf den Kronberg musste kurzfristig auf den Hohen Kasten verlegt werden. Am Samstag, 14. Oktober besuchte der Seniorenverein die Freie Bühne Uster, welche im Ustermer Kulturhaus Central die Kriminalkomödie "Katharina die Kühne" aufführte. Wer dabei war, hat einen herzerfrischenden Samstagabend verbracht.

Sturm war angesagt für unseren Septemberausflug. Was einige Mitglieder bewog, kurzfristig ihre Zusagen zu widerrufen resp. sich krank zu melden. Für den überwiegenden Teil der Reiseteilnehmer(innen) gabs gleich zu Beginn eine Überraschung. Die Betreiber der Bergbahnen Kronberg hatten uns kurzfristig aufgrund der Wetterprognose die Möglichkeit offeriert, auf den Hohen Kasten zu fahren, der auch bei starkem Westwind erreichbar ist. Bei der Ankunft in Brülisau erfreuten wir uns am freien Blick auf den Aussichtsberg. Doch auf halber Strecke nach oben begann der angesagte Sturm, blies innert Minutenfrist eine mächtige Wolke auf den Berg. Und so sassen wir dann im Drehrestaurant, assen ein wirklich reichhaltiges und wohlschmeckendes Menu und bestaunten das Innenleben einer dicken Regenwolke im Sturmwind. Kurz, wir sahen nichts von der sonst so grossartigen Aussicht.
Auf der Talfahrt verzogen sich die Wolken und wir genossen eine schöne Heimfahrt durchs Toggenburg. Spontan wirde noch ein Halt auf der Hulftegg eingeschaltet, bevor alle wieder gesund und zufrieden in Pfäffikon ankamen.

Eine fröhliche Rhein-Schifffahrt

Wer sich zu spät anmeldete verpasste einen Supertag. Zwei bis auf den letzten Platz gefüllte, aber dennoch bequeme Boote der Ernst Mändli AG, dem Schiffahrtsbetrieb auf dem Rhein, nahmen je 45 Mitglieder des Seniorenvereins unterhalb des Schlosses Laufen auf. Zuerst wurde die obligatorische Runde im Rheinfallbecken gedreht, wobei uns der Schiffsführer bis nahe an den Wasserfall heransteuerte. Danach hörte das Schaukeln des Bootes auf und es folgte eine herrliche Fahrt den Rhein hinunter. Bei der Halbinsel Rheinau mit dem von weither sichtbaren Kloster galt es, drei Stauwehrstufen zu überwinden. Bis auf drei Personen mit Gehproblemen mussten alle die Boote verlassen, welche mit einem Rollwagen aus dem Wasser gehoben und auf Schienen auf die andere, tieferliegende Seite gezogen wurden. Ein einmaliges Schauspiel, das die meisten noch nie erlebt hatten. An Bord wurden wir durch eine freundliche Mitarbeiterin reichlich verpflegt. Auf dem letzten Teilstück zur Tössegg, dem Ziel unserer Flussfahrt, wurde noch Kaffee mit Nuss/Mandelgipfel serviert. Eine Minute, nachdem die letzten im Restaurant Tössegg eingetroffen waren, öffnete der Himmel seine Schleusen...
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Ruhig gleiten wir am Kloster Rheinau vorbei
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So nahe am Rheinfall wird es kurz feucht
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Ein Boot voller PfäffikerInnen
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Unser Boot wird auf die andere Seite des Wehrs gezogen

Hoch auf die Göscheneralp

Gleich zwei Cars waren nötig, um die zahlreichen Pfäffiker Seniorinnen und Senioren auf die schöne Göscheneralp zu befördern. Nach dem sehr feines Mittagessen im Hotel Dammastock nutzten die meisten das schöne Wetter für einen kurzen Spaziergang zum nahen Staudamm, kauften im kleinen Alplädeli ein Souvenir oder sonnten auf der grosszügigten Sonnenterrasse des Hotels.

Für Interessierte wurde danach eine Besichtigung des Kraftwerks in Göschenen organisiert. Für die Rückfahrt den Berg hinunter folgten wir dem offiziellen Postauto, das mit seinem heimeligen «Tatütataa» die aufwärts fahrenden Fahrzeuge darauf aufmerksam machte, dass es besser war, rechtzeitig eine der Strassennischen fürs Ausweichen zu nutzen. Für den Chauffeur des grossen Reisecars war es ein echter Konzentrationstext, das Fahrzeug heil an den engen Granitwänden entlang zu manövrieren.

 Im Kraftwerk Göschenen erfuhr man viel Interessantes über den seinerzeitigen Bau des Naturstaudammes, 150 Meter Hoch und am Fuss 700 m breit. Der ursprüngliche Plan hatte einst vorgesehen, den Damm an der Schöllenenschlucht zu errichten und Andermatt zu fluten. Die riesige Maschinensaalkaverne tief im Berg drinnen wurde damals noch vollständig aus dem Fels gesprengt. Ins Loch hinein baute man dann ein separates Gebäude für die riesigen Turbinen mit einer Leistung von je 40'000 kW. Der 75 Mio m3 Wasser fassende Stausee nutzt das Wasser der Reusszuflüsse vom Urserental bis zum Urnerloch. aufdemstaudamm2_1jpgAuf dem Staudamm

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Die Aussicht auf die Göscheneralp

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Die teschnisch Interessierten im im riesigen Turbinensaal des Kraftwerks Göschenen

Churer Altstadt und Alp Brambrüesch

Dass es heiss werden kann im Juni, weiss man. Aber so heiss? Alles nicht so schlimm: Der klimatisierte Doppelstöcker-Car von Roger Kopf liess uns die Hitze nicht spüren. Schon um 9.30 Uhr trafen wir in Chur ein, wo sich die Reisegruppe aufteilte. Die einen lernten auf einer Führung die Geschichte der Churer Zuckerbäcker kennen, die anderen erfuhren etwas über die vielen Brunnen in der prächtigen Churer Altstadt. Das Mittagessen im Hotel Drei Könige war hervorragend. Dass uns das eisgekühlte Hahnenwasser nicht verrechnet wurde, ist ebenfalls nicht alltäglich. Danach gings mit der Gondelbahn hoch zur Alp Brambrüesch, wo es etwas kühler war. Wer mochte, hatte hier Zeit für einen gemütlichen Spaziergang und einen oder mehrere Besuche in den verschiedenen Restaurants.

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Die Churer Altstadt ist immer einen Besuch wert

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Blick von der Bergstation der Luftseilbahn zur Alp Brambrüësch

Landgut Ettenbühl

Fast ganz gefüllt war der Doppelstöcker-Car mit den Pfäffiker Senioren, als es Mitte Mai ins süddeutsche Bad Bellingen ins Landgut Ettenbühl ging. Es erwartete uns ein sehr gutes Mittagessen mit feinem Dessert. Danach konnten alle individuell die riesige Garten- resp. Parkanlage besichtigen. Der feine Nieselregen beeinträchtigte den Spaziergang in prächtiger Umgebung praktisch nicht. Auf dem Heimweg fuhren wir eine Zusatzrunde auf Nebensträsschen durch das Elsass.
Einziger Wermutstropfen: Immer mehr Restaurants benutzen elektronische Systeme. An diesen Tag erlebten wir gleich zwei Betriebe, bei denen eine einzige Mitarbeiterin bei 73 Teilnehmenden nach ihren Wünschen fragte und danach wieder alleine einkassierte...

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Mit dem Munot-Wächter unterwegs

Höhepunkt des Ausflugs auf das Schaffhauser Wahrzeichen, die Artilleriefestung Munot, war eine Führung mit dem Munotwächter Christian Beck. Die faszinierten Pfäffiker Gäste liessen sich durch den Mann, der jeden Abend um 9 Uhr das Munotglöcklein läutet, durch die ehemalige Festung führen. Der aktuelle Munotwächter ist der 68. seiner Zunft und wird in wenigen Wochen altershalber durch eine Frau ersetzt. Er wusste zahlose amüsante Anekdoten zu erzählen und zeigte stolz eine Fotodrohne, die er erbeutet hat. Erbeutet deshalb, weil gewisse Drohnenpiloten so nahe an die Fenster des dem Wächter als Wohnung dienenden, markanten Turms heranfliegen, um zu exklusiven Fotos zu kommen. Da müssen sie halt damit rechnen, dass sich das Zielobjekt ihrer Begierde mit einem langen Stecken wehrt und die Drohne zum Absturz bringt.

Das kalte Wetter vermieste den Pfäffiker Senioren etwas den Kaffee mit Kuchen, der zuoberst auf der Zinne des Munot serviert wurde.

Nach der Führung durch Waffenkammer, unterirdische Wehrgänge und nach dem Absingen des berühmten Liedes vom Munotglöckchen fuhr der komfortable Reisecar der Firma Kopf, Theilingen, den Seniorenverein nach Trüllikon zum feinen Znacht im Restaurant Ochsen. Mit etwas Glück waren alle wieder so zeitig zurück in Pfäffikon, dass Vorstandsmitglied Pius Amstutz sogar pünktlich zur Gemeinderatssitzung kam...

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Munotwächter Christian Beck begeisterte die Pfäffiker Senioren mit seinen homorvollen Anekdoten

waffenkammermunotjpgVom der Drohorgel des Munotwächters begleitet wird das Lied vom Munotglöckchen gesungen

aussichtmunotjpgDie Aussicht vom Munot auf den Rhein.

Chaplins World war die Reise wert

Wetter optimal, Autobahnstaus ausgeglieben, feines Mittagessen direkt am Genfer See, sensationell gestaltetes Museum über Charlie Chaplin: einige der mitgereisten Mitglieder waren am Abend richtig euphorisiert. Schon die Carfahrt nach Villeneuve am oberen Ende des Genfersees war kurzweilig und angenehm, unterbrochen nur vom Besuch im grosszügigen Cafe Knaus in Oensingen. Sehr schön direkt am Seeufer gelegen ist das Hotel L’Oasis in Villeneuve, wo uns ein feines Mittagessen erwartete. Was Gastfreundschaft ist, demonstrierte die Wirtin beim Dessert, als sie mit einer Flasche Kirsch herumging und allen die wollten den frischen Fruchtsalat aufpeppte.

Bestens gelaunt erreichten wir - hoch über Vevey - am frühen Nachmittag das weitläufige Gelände, auf dem einst der weltberühmte Charlie Chaplin seinen Lebensabend verbracht hatte. Um sein Lebenswerk zu würdigen, haben die Museumsgestalter hier eines der attraktivsten Schweizer Museen gestaltet, das von Besuchern aus aller Welt förmlich überrannt und in den höchsten Tönen gerühmt wird. Im Untergrund wurden die bekanntesten Filmszenen in spez. Studios nachgebaut, auf unzähligen Bildschirmen jeder Grösse begegnet man dem Helden der Stummfilmzeit in seinen berühmtesten Szenen. Lebensecht wirkende Puppen berühmter Filmfiguren wechseln sich ab mit Originalkostümen, in denen man sich fotografieren kann usw. 90 Minuten dauerte eine Führung, viel zu wenig Zeit, um wirklich alles in sich aufsaugen zu können. «Da gehen wir nochmals hin», war denn auch der meistgehörte Kommentar.

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Herrlicher Gag der Museumsmacher: Einstein betrachtet seine Zunge im Spiegel. Doch der Betrachter der Szenerie wirft selbst kein Spiegelbild...? Die Szene ist täuschend echt zweimal aufgebaut, der vermeintliche Spiegel ist nur eine Glasscheibe!

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Charlie Chaplin bittet zum Haarschnitt 

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Mittagessen im L'Oasis in Villeneuve

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Mittagessen direkt am Genfer See mit Blick auf Schloss Chillon