Von Solothurn auf den Weissenstein

Welch ein schöner Tag! Es begann mit relativ wenig Verkehr auf dem Weg zum Café Knaus in Önsingen, wo wir eine Viertelstunde länger verweilen konnten. Ohn Eile führen wir weiter nach Solothurn, wo uns zwei kompetente, freundliche Führungen durch die abwechslungsreiche Geschichte Solodurums bevorstanden. Das anschliessende Mittagessen in einem ver zahlreichen Restaurants liess noch ausreichend Zeit für einen Bummel. Schönwetter mit nur wenig Bise auf dem sonnendurchfluteten Weissenstein machte den Aufenthalt auch auf dem Aussichtsberg Weissenstein zum Erlebnis. Am Ende waren alle zufrieden, dass der vorgesehene Zeitplan um eine Stunde unterboten wurde.Vor_StUrsenkathedralejpg
Wer sich für die Stadtführung entschloss, war mit auf dem Bild vor der St. Ursen-Kathedrale


Mit Car und Gondel nach Hochstuckli

Unsere Fotografin Jane Anderegg schreibt uns von dieser Reise: Strahlender Sonnenschein, fröhliche Gesichter, feines Mittagessen, aussichtsreiche Wanderung und eine gemütliche Heimreise. Alles war super und perfekt.
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Die bekannte Hängebrücke liegt nahe beim Restaurant
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Die Plätze am Schatten waren begehrt

Bergün - Bündner Idylle

Eine halbe Hundertschaft wagte sich an die lange Carfahrt ins bündnerische Bergün, UNESCO Weltkulturerbe. Auf dem nach Chur machten wir eine erste Kaffeerast im Hotel Post in Sargang, wo wir sehr freundlich empfangen wurden. Danach führte uns Chauffeur Roger Kopp persönlich nach Chur. Und von dort ging's mehrheitlich bergauf über viele, viele Kurven. Wir passierten Parpan und Lenzerheide, bevor die Strasse erst wieder eine Weile hinunter Richtung Filisur und von dort wieder den Albulapass hinauf mach Bergün führte. Im Hotel Weisses Kreuz wurde die Gesellschaft durch den Chef aufs herzlichste begrüsst und über die wechselnde Geschichte des Hauses aufdatiert, bevor ein feines Mittagessen auf Vereinskosten serviert wurde. Rund zwei Drittel begaben sich in der Folge ins Bahnmuseum, wo uns drei versierte Führer durch die Ausstellung führten.

Die halbe Stunde, die wir in Bergün verkürzten, büssten wir auf der Autobahn wieder ein (Unfall). Ein letzter Halt im Heidiland (3 Stunden Fahrt ohne Pause, das geht nicht) und kurz nach 20 Uhr waren alle zurück in Pfäffikon.

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Bergün Zentrum

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Sympathisch: Das weisse Kreuz in Bergün

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Im Bahnmuseum wird die Geschichte der Rhätischen Bahn dargestellt

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Ausschnitt der Modelleisenbahn im Bahnmuseum

Vierwaldstättersee top - Schlösschen Meggen Flop

Es war eine stattliche Gruppe Pfäffiker Seniorinnen und Senioren, welche sich Mitte Juli in die Urschweiz aufmachte. In Brunnen wurde ein Schiff der Vierwaldstättersee-Flotte bestiegen, wo an Bord einKaffee mit Gipfeli serviert wurde. Die herrliche Fahrt führte bei herrlichem Wetter zum Luzerner Lido, wo Thomas Kopf bereits mit dem Car vor dem Verkehrshaus wartete. Nach wenigen Minuten wurde Meggen erreicht, wo im Hotel Sonneck das Mittagessen serviert wurde. Gegen 15 Uhr machten sich die meisten auf zu einem Besuch des - wie sich bei näherem Hinsehen zeigte - nicht nur leicht kitschigen Schlösschens Meggenhorn, mit einem sehr schönen Garten zwar, aber leider wohl im Besitz irgendeiner staatlichen Institution. 60 Gäste aus Pfäffikon und zahlreiche weitere reichten nicht, um das angegliederte Bistro zu öffnen. So standen sich die meisten die Beine in den Leib und schworen sich gegenseitig, nie mehr hierhin zurück zu wollen. Als gegen Ende des Aufenthalts durchsickerte, dass die geizigen Wirtsleute für das Mittagessen des Carchauffeurs nicht aufgekommen waren, landete auch dieses ungastliche Haus auf der schwarzen Liste. Trotzdem, es war ein schöner Ausflug mit unnötigen Nebengeräuschen.

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Auf dem Vierwaldstättersee

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Kitschig und ungastlich: Das von Beamten geführte Schlösschen Meggenhorn

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Unsere sprichwörtlichen Mauerblümchen...

Stoos - Fronalpstock

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Aussicht vom Fronalpstock

Der bis auf den letzten Platz gefüllte Doppelstöcker-Car brachte uns via Rapperswil und Raten zum Ägerisee, wo es im Hotel Eierhals Kaffee und Gipfeli gab. Nach einer kurzen Fahrt zur Talstation der neuen, spektakulären und sehr bequemen Stoosbahn ging es steil hinauf auf das Hochplateau Stoos. Ein kurzer Spaziergang, und schon waren wir bei der 4er-Sesselbahn, die uns in zwei Etappen hinauf zum Aussichtsberg Fronalpstock brachte. Im Gipfelreataurant wurde ein feines Essen serviert. Dank Wetterglück verbrachten die meisten noch eine Weile auf dem Berg und genossen den Blick auf den Vierwaldstättersee. Aber auch die vielfältige Blumenpracht belohnte diejenigen, welche noch einen kurzen Spaziergang unternahmen. Welch ein schöner Tag!
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Wetterschmöcker Peter Suter
Vor dem Essen verriet uns der 91-jährige Muothathaler Meteorologe, auf was er in der Natur alles achtet, um eine Wetterprognose erstellen zu können. Verhalten der Ameisen und Spinnen, Anzeichen bei Tannen und Steinen, Veränderungen des Rauschens der Bäche und vieles mehr. Und so wissen wir jetzt, dass das Wetter bis Mitte Juli eher trocken, danach oft bewölkt und ab dem 25. wieder schön wird. Und auch auf den Rest der Sommerferien dürfen wir uns freuen.


Spargelplausch

65 hungrige Pfäffiker Seniorinnen und Senioren verbrachten am Donnerstag vor Pfingsten einen tollen Nachmittag auf dem Rhein, bevor sie auf dem Spargelhof der Familie Gisler in Flaach mit feinsten Spargelspezialitäten verwöhnt wurden.
 Die kurze Fahrt im Doppelstöcker-Car führte die Pfäffiker zur Tössegg, wo bereits das elegante und komfortable Motorschiff "Rhystern" wartete. Auf dem geheizten Schiff folgten zwei unbeschwerte und ruhige Stunden Flussfahrt zwischen Rüdlingen und dem Kraftwerk Rheinsfelden mit feinstem Landfrauenkuchen zum Kaffee.
 Eine weitere kurze Fahrt später erreichten wir den bekannten Spargelhof, der mit seiner Gastfreundlichkeit und einer hervorragenden Küche glänzte. Wer wollte, konnte sich mit frischen Schweizer Spargeln eindecken. Gegen 20 Uhr war die Gesellschaft zufrieden wieder zurück in Pfäffikon
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Das komfortable Schiff Rhystern

Magd Ida führte durchs Schloss Wildegg

Kaiserwetter herrschte, als leider nur wenige Mitglieder dem wunderschönen und sehr gepflegten Schloss Wildegg AG einen Besuch abstatteten. Schon die Hinfahrt wurde zur eigentlichen «Blueschtfahrt» vorbei an tausenden blühenden Obstbäumen. Wir wurden von Magd Ida in ihrem Arbeitsdress empfangen und, da die Schlossherrin gerade nicht da war, im ganzen, altehrwürdigen Gemäuer herumgeführt. Dabei erzahlte uns Ida so manch lustige Anekdote über ihre Herrschaft.
Was der Kanton Aargau hier anbietet, hat echte Klasse. Frau Fischer alias Magd Ida unterhielt ihre Gruppe mit Charme und Witz, erzählte unzählige Details rund um Schloss Wildegg. Man hätte gut und gerne noch eine weitere Stunde zuhören mögen. Was wir zu sehen - und eben zu hören - bekamen, war jeden Franken Eintrittsgeld wert. Allgemeiner Kommentar: Da kommen wir wieder mal hin.
Der Heimweg führte uns via Brugg nach Würenlingen ins Restaurant Frohsinn, wo uns ein feiner Znacht erwartete. Noch bei Tageslicht waren alle wieder wohlbehalten und zufrieden mit dem unvergesslichen Nachmittag zurück in Pfäffikon.
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Schloss Wildegg ist immer eine Reise wert.
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Magd Ida begleitet uns ins Wohnzimmer
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Überall sehr gepflegte Gärten.

Sirnacher Orchideenzauber

Die erste Carreise 2018, der Nachmittagsausflug nach Sirnach in den Orchideengarten von Roland Amsler, wurde zum unerwarteten Erfolgserlebnis. Unerwartet deshalb, weil eben "nur" eine Führung durch den Orchideengarten anstand. Doch Orchideenprofi Roland Amsler vermochte die zahlreichen Pfäffiker Seniorinnen und Senioren sofort in seinen Bann zu ziehen. Mit viel Wissen und ebensoviel Humor vermittelte er seinen Gästen sehr viel Wissen über diese an und für sich gar nicht heiklen Pflanzen, welche heutzutage überall so angeboten werden, dass man sie möglichst bald ein zweites Mal kaufen muss, weil eben eingegangen. Man kann sehr viele Fehler machen beim Halten dieser prächtigen Blumen, die so anspruchslos wären. Wenn, ja wenn man nicht so vieles falsch machen könnte. Wer dabei war, hat dieses Problem jetzt nicht mehr! Alle haben sehr viel gelernt!

Rund 5000 verschiedene Orchideensorten hat Roland Amsler in seinem Betrieb, oft nur ein einziges Exemplar. Hier sind Orchideen nicht reine Massenware. Ein ganz kleines, unscheinbares Blümchen, das sich an ein Stück Ast klammert, riecht aussergewöhnlich stark nach Marzipan, andere, wunderschöne, praktisch gar nicht.

Auf dem Heimweg stiegen wir im Toggenburgerhof in Kirchberg ab, wo uns reichhaltige Partionen vom bestellten Essen erwarteten. Kurz vor 8 Uhr war der allseits als sehr interessant gepriesene Nachmittag Geschichte.

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Im Café des prächtigen Orchideengartens

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Welch ein Prachtsexemplar