Grillnachmittag 2017 im Rest. Alpenrösli

Das nasskalte Wetter sorgte dafür, dass die Beteiligung am Grillnachmittag für einmal nicht überwältigend war.  Wer trotzdem kam, erhielt eine feine Bratwurst vom Schlemmerland Pfäffikon, sorgfältig gebraten von Karl Leodolter und Paul Priester. Jane Anderegg und Bluette Klossner sorgten für den Transfer der Würste zu den Endverbrauchern (sie servierten die Würste). Bereit, am Grill mitzuhelfen,  war zudem Wanderleiter Sepp Mächler, der jedoch nicht einschreiten musste. Allen, die aktiv am Anlass und bei der Vorbereitung aktiv waren, ganz herzlichen Dank! Ein grosses Dankeschön geht auch an die neue Wirtin des Alpenrösli, Vreni Borgogno und ihr freundliches Team.
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Das Alpenrösli war erstmals seit langem nicht zum Bersten voll: es war wohl zu kalt
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Bluette bringt die letzten Würste

Generalversammlung 2017

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Erneut kamen über 160 Mitglieder ins Pfäffiker Chesselhuus zur 143. Generalversammlung vom 16. Februar. Herzlichen Dank an alle fürs Kommen! Wie gewohnt passierten alle Geschäfte einstimmig. Zu reden gaben lediglich die Mitgliederbeiträge, welche der Vorstand nicht verändern wollte. Ein Antrag aus der Versammlung auf eine Erhöhung auf mindestens 30 Franken - im Seniorenverein bezahlt man Beiträge nach Gutdünken und finanziellen Möglichkeiten - wurde mit 78 gegen 60 Stimmen bei einigen Enthaltungen abgelehnt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Pius Amstutz, der nach seiner aktiven Zeit als Gemeinderat das Ressort Reisen übernehmen wird, sowie Brigitte Neurohrer, die sich spontan als Beisitzerin gemeldet hatte.

Viel beachtetes Referat zum Vorsorgeauftrag
Das abschliessende Referat von Andreas U. Hefele, PFP Hefele & Partner AG, Pfäffikon zum Thema «Rechtzeitige Selbstbestimmung - Wer handelt, wenn Sie es nicht mehr können?» stiess auf grosses Interesse. Der Redner zeigte anhand zahlreicher Folien die Notwendigkeit eines Vorsorgeauftrags auf, dank dem sich der Ersteller für sich und seine Angehörigen im Falle einer Urteilsunfähigkeit die Unabhängigkeit von der staatlich verordneten KESP erhalten kann. Interessierten sicherte er die Zustellung von Unterlagen zu.

Ein feiner Znacht, durch das Catering-Team von Metzger Toni Lustenberger prompt serviert,  rundete den Nachmittag ab.

Schlusshöck 16 in Fehraltorf

Gut besuchter Jahresschlusshöck im Ref. Kirchgemeindehaus in Fehraltorf. Nicht zum ersten Mal erschienen mehr Mitglieder als angemeldet. Der Vorstand hatte eine Reserve eingerechnet, dennoch war der gemütliche Saal am Ende bis auf den letzten Stuhl besetzt. Den von unserem Caterer Toni Lustenberger servierten Beinschinken mit Kartoffelgratin und Bohnen genossen schliesslich 122 Personen, inklusive den vier Damen des Panflötenvereins Zürcher Oberland, welche den Anlass mit drei Musikblöcken bereicherten: zwei mit div. Hits, der abschliessende mit zwei Weihnachtsliedern. Der grosse Applaus bewies, dass sich Organisatorin Dorli Alder für die richtige Musikrichtung entschieden hatte. Es wurde viel diskutiert, Erinnerungen an das vielfältige Vereinsjahr wurden ausgetauscht. Wie bereits gewohnt, zeigte der Präsident dazwischen Bilder von den verschiedenen Anlässen. Er orientierte über eine Erbschaft, welche uns ein leider verstorbenes Mitglied vermacht hatte und die leider seit über einem halben Jahr von den Steuerbehörden blockiert wird. Man sei eben im Verzug, wurde die mit der Verteilung des Geldes beauftragte Tochter vertröstet... Sobald das Geld eintrifft, werden damit gezielt Anlässe subventioniert. Zweite gute Nachricht war die gelungene Suche nach einem Reiseleiter: Gemeinderat und Mitglied Pius Amstutz wird nach Ende seiner Amtszeit das Amt antreten und sich bis dahin sukkzessive einarbeiten.

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Der Panflötenclub Zürcher Oberland


Jahresbericht 2016 des Präsidenten
Das 142. Vereinsjahr des Seniorenvereins Pfäffikon ist Geschichte. Wenn ein Verein so viele Jahre existiert wie der unsrige, könnte man annehmen, alles verliefe in den von Routine und immer gleichen Ritualen geprägten tiefen Spuren. Das Jahr 2016 war ein aussergewöhnliches Jahr, mit positiven und negativen Überraschungen, mit vielen schönen und wenigen getrübten Momenten. Gerade auf diese vermochten wir keinen Einfluss auszuüben. Seit wir unseren direkten Draht zum Wettergott verloren haben, mussten wir mit dem vorlieb nehmen, was Petrus unseren Mitmenschen offerierte. Kurz, es hat etwas gar viel geregnet. Wir kompensierten das mit einem weniger optimistischen Veranstaltungsprogramm und fuhren gut damit.

Information
Wir haben Sie, liebe Mitglieder des Seniorenvereins, das ganze Jahr über via PfäffikerIN und Internet über unsere Veranstaltungen informiert. Wie gewohnt wurden Sie über unsere Carreisen direkt in den Briefkasten orientiert. Dennoch mussten wir das zweite Jahr in Folge einen kleinen Rückgang bei der Beteiligung an den Ausflügen feststellen. Wir haben uns dazu natürlich Gedanken gemacht. Waren unsere Ausflugsziele zu wenig spektakulär, zu weit weg, zu wenig oder vielleicht zu gut bekannt? Oder drückte die lange Schlechtwetterperiode im ersten Halbjahr auf die Reiselust. Wohl kaum. Den Zuhausegebliebenen kann ich heute nur aus Überzeugung sagen: Ihr habt etwas verpasst.

Rückblick auf Reisesaison
Im März haben wir ein Zürcher Tram gemietet, eine Cobra, und sind vom Hallenstadion aus während 90 Minuten kreuz und quer durch Zürich gefahren, wurden mit Getränken und feinen Häppchen bedient und eine Stadtführerin wusste viel Interessantes zu erzählen. Im April belohnte uns das schlechte Wetter auf der herrlichen Carfahrt über selten befahrene Strassen nach Appenzell mit einer wunderbaren Fernsicht. Es gab eine Degustation in der Brauerei Locher und am Ende - hoch über Appenzell - einen feinen Znacht.
Bei verhangenem Himmel besuchten wir einen Monat später das Tropenhaus von Wolhusen. Nach einem superfeinen Menu im Gasthaus Ochsen in Gais, Nähe Wolhusen, bestaunten wir die Blumenpracht und die Fülle tropischer Pflanzen, die unsere Erwartungen bei weitem übertraf. Dass der Service im Restaurant wenig besucherfreundlich konzipiert ist, erklärte sich von selbst: das Tropenhaus gehört dem Kanton... Auf dem Heimweg entschädigte die tolle Aussicht vom Landgasthof Ried in Feusisberg auf den Zürichsee.
Eine Änderung gegenüber dem Jahresprogramm musste der Vorstand im Juni vornehmen. Am ursprünglichen Reiseziel Giessbachfälle wurde für die Benutzung des historischen Speisesaals ein exorbitanter Preis verlangt, den wir unseren Mitgliedern nicht zumuten wollten. Als Ersatzziel wählten wir die Beatushöhlen.

Im Juli stellten wir die Wasserfestigkeit unserer Mitglieder zum drittel Mal in Folge auf die Probe. Der Sommerausflug ins malerische Niederbauen ob dem Vierwaldstättersee hätte uns mit der viel gerühmten, fantastischen Aussicht belohnen sollen. Zum Glück entpuppte sich der Gasthof Niederbauen, der nur mit einer kleinen Gondelbahn erreichbar ist, als gepflegtes Restaurant mit gepflegter Küche. Statt Aussicht gab es eine Jodel- und eine Mundharmonikaeinlage aus dem vereinseigenen Künstlerensemble.
Dann endlich, im August, bot der schönste Schweizer Bergsee, der Gaumasee bei Flims, unseren Carreisenden einen wunderschönen Tag mit einem Mittagessen auf der Seeterrasse. Ein Alphornquintett berieselte uns mit schönen Klängen. Auf dem Heimweg besuchten wir in Walenstadt noch das Restaurant Churfirsten und bestaunten den gewaltigen Ahornbaum, der das grosse Gartenrestaurant deckt und gemäss Aussage des Wirts in der Schweiz einzigartig ist.
Auch die Fahrt ins Schwabenländle, genauer ins süddeutsche Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, bot viel Unterhaltung. Nach dem Mittagessen - es gab schwäbische Spezialitäten nach Wahl - fuhren wir mit der sog. Sauschwänzlebahn rund eine Stunde durch die schöne Landschaft, über Brücken und durch Kehrtunnels, gezogen von einer alten Dampflok. Nach einem letzten Halt konnte noch die Schaugärtnerei in Rafz besichtigt werden.
Der Winter hatte in höheren Lagen bereits Einzug gehalten, als Doppelstöckercar mit dem Seniorenverein über den Susten fuhr, für alle inklusive Chauffeur, für den es das erste Mal war, eine interessante Fahrt. Neben der Strasse lag bereits der erste Schnee. Der Spaziergang durch die Aareschlucht war interessant und leicht zu bewältigen.
Im November schliesslich besuchten wir auf kleinen Umwegen die Schokoladenfabrik Läderach in Bilten und assen später - wieder einmal - im Bäckereimuseum.
An dieser Stelle sage ich im Namen aller Mitreisenden ein herzliches Dankeschön unserem bewährten Carunternehmer Roger Kopf, Weisslingen, und seinen zuverlässigen Chauffeuren für höchst zuverlässiges und unfallfreies Fahren.

Wandervögel
Die rüstige Wandergruppe des Seniorenvereins war auch im abgelaufenen Jahr häufig unterwegs, wenn das Wetter auch manchmal einen Streich spielte. Ich durfte herrliche Stimmungsbilder aus dem Bündnerland fürs Internet verarbeiten, sogar im Jura waren sie unterwegs oder im Klöntal, am Rhein oder im Thurgau. Speziell erwähnen möchte ich eine Ersatzwanderung in Pfäffikon. Unsere Wandervögel haben dabei ausserordentliche Flexibilität bewiesen, im Wald bei Wermatswil zusammen mit einer Schulklasse gegrillt und sind am Schluss kurz vor dem nächsten Regenguss wieder zuhause angelangt. Sie sehen, auch in der unmittelbaren Umgebung kann eine Wanderung zu einem schönen Erlebnis werden. Dass sich die Wandervögel auch periodisch im Winter treffen, ist bekannt. Durch den Wirtewechsel in Auslikon heisst das Ziel nun Rest. Puurehuus Wermatswil, das jeweils nach einem kurzen Spaziergang erreicht wird. Den Wandervögeln, welche seit der letzten GV auch offiziell in den Seniorenverein eingetreten sind, danke ich und hoffe zugleich, dass ihr heute auch an der GV anwesend seid.

Ein Detail gibt es noch festzuhalten beim Thema Wandervögel: auf Euren Einladungen schreibt ihr stets, dass jegliche Haftung abgelehnt wird. Ich möchte an dieser Stelle nicht nur Euch, sondern alle Organisatoren im Seniorenverein daran erinnern, dass wir mit der Axa Winterthur eine Haftpflicht-Versicherung abgeschlossen haben, die bei irgendwelchen Haftungsansprüchen einspringt oder zumindest dafür sorgt, dass Haftungsansprüche allenfalls abgelehnt werden. Wir konnten bei der Agentur Pfäffikon einen vorteilhaften Versicherungsvertrag aushandeln.

Velogruppe
Hier durften die Tourenleiter Uschi Herkenrath und Heiri Schiesser mit Albert Egli einen dritten, regelmässigen Leiter begrüssen, was uns sehr freut. Ab diesem Jahr sind die Velotouren auf Besitzer von Elektrovelos ausgerichtet. Das will nicht heissen, dass jemand, der noch selber und ohne Unterstützung in die Pedalen tritt, ausgeschlossen wäre. Nur sollte ein gewisser Formstand vorhanden sein, damit das Hinterrad der Elektrovelofahrerinnen und -Fahrer gehalten werden kann. Der Vorstand hofft für die Velogruppe, dass die bevorstehende Saison alle Akkus die Touren durchhalten. Ansonsten sieht das neue Jahresprogramm vielversprechend aus.

Internet
Seit der letzten GV hat der Präsident den Internetauftritt des Seniorenvereins Pfäffikon überarbeitet resp. an eine moderne Software angepasst. Man kann sich jetzt auch auf dem Smartphone über unsere Aktivitäten orientieren. Wer diese neue Technik nicht nutzt und einmal sehen möchte, was im Verein so geht, fragt mit Vorteil vielleicht die Kinder, ob sie es nicht einmal zeigen könnten.
Nach wie vor verteilen die Vorstandsmitglieder die Einladungen zu GV, Schlusshöck, Grillnachmittag, Theaterbesuch und Carreisen persönlich in die Briefkästen. Sie werden von Leo Biscioni und Ernst Alder dabei massgeblich unterstützt. Die beiden erhalten nach dem offiziellen Teil ein kleines Präsent.

Zu den Finanzen. Am Ziel, das einst angesammelte Vermögen so zu reduzieren, dass uns nicht bei jedem Gesuch um Unterstützung durch die Gemeinde der hohe Eigenkapitalstand vorgeworfen wird, hält der Vorstand nach wie vor fest. Wir waren drin, wie Ihnen Monique Vogt, unsere unerbittliche Kassierin, anschliessend erläutern wird, erneut erfolgreich. Will heissen, wir haben rote Zahlen geschrieben. Die Gründe habe ich schon letztes Jahr erläutert. Da sind einmal rückläufige Mitgliederbeiträge. Ich persönlich habe dafür volles Verständnis, erhalten doch die Rentner heutzutage keinen Teuerungsausgleich mehr, obschon Krankenkassen, Steueramt und andere Gebührenkassierer ständig neue Schikanen erfinden nach dem Prinzip "Dörfs es Bitzeli meh sii?". Gefühlt überdurchschnittliche Absagen kurz vor den Reisen und leicht rückläufige Teilnehmerzahlen sorgen zusammen dafür, dass wir zunehmend mit grösseren Cars unterwegs sind, als eigentlich nötig wären. Schlimmer wird das, wenn dereinst zwei Cars aufgrund der Anmeldungen bestellt sind und am Schluss beide knapp halbvoll unterwegs sind. Das drückt auf den Deckungsgrad der offerierten Reisekosten und vergrössert das Defizit. Der Vorstand hat vor Jahresfrist eine Überprüfung der Mitgliederbeiträge in Aussicht gestellt.

Wenn Sie heute Nachmittag einen Antrag des Vorstands auf Erhöhung der Minimalbeiträge erwarten, muss ich Sie enttäuschen. Der Vorstand hat die Situation ausführlich diskutiert. Würden wir die Minimalbeiträge zum Beispiel auf 20 statt 8 Franken erhöhen, beträfe dies eine verschwindend kleine Anzahl Einzahlungen im Gesamtbetrag von nicht einmal hundert Franken, die wir mehr einnehmen würden. 8 Franken bezahlt ein einziges Mitglied, dessen Partner lediglich wissen will, was wir heute so tun und ab der Verein tatsächlich ohne ihn funktioniert. Wir bitten Sie lediglich bei der Bemessung des Beitrags zu beachten, was Ihnen der Verein bietet. Da sind nach wie vor zwei warme Mahlzeiten, die Bratwurst im Alpenrösli sowie Carreisen, die je nach Höhe der Kosten von Fall zu Fall subventioniert werden. Es ist nach wie vor so, dass der Seniorenverein nur dank derjenigen Mitglieder über die Runden kommt, welche aus Solidarität und Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein verbleiben, aber nicht mehr aktiv mitmachen. Das macht mich etwas traurig, weil ich gerne alle ab und zu begrüssen würde.

Erbschaft
Ich habe bereits am Schlusshöck kurz gestreift, dass der Seniorenverein letztes Jahr eine Erbschaft gemacht hat. Am 26. April teilte mir das Bezirksgericht eingeschrieben mit, dass Frau Margreth Meier-Hofer, wohnhaft im Alterszentrum Sophie Guyer, am 14. März 2016 im Alter von 94 Jahren verstorben ist und u.a. dem Seniorenverein Pfäffikon 10'000 Franken testamentarisch hinterlassen habe. Im Juni teilte mir die mit der Erbverteilung betraute Nichte der Verstorbenen mit, dass die Steuerbehörden am Abklären seien, wie viel wir von diesem Geld bekommen zu Gute hätten und wie viel sich der Staat resp. der Kanton davon abzweige. Auf eine Überweisung des Geldes warten wir noch heute. Da Vereine, welche weniger als 10'000 Franken Überschuss erzielen wie wir, die mit einem Minus schließen und keine Steuern entrichten müssen, dürfte die Berechnung unendlich kompliziert sein und ich wünsche dem betroffenen Steuervogt die nötige Kraft und das Durchhaltevermögen, um unser Erbe noch zu Lebzeiten steuertechnisch abschliessend zu behandeln. Sobald wir über das Geld verfügen können, wird der Vorstand darüber befinden, wie wir damit unsere Mitglieder davon profitieren lassen. Wenn wir das Erbe auf drei Jahre verteilt zur Subvention teurer Reisen nutzen, können wir dafür sorgen, dass wir der Verstorbenen noch lange gedenken, länger jedenfalls, als es die Institutionen tun, welche hinter der unsäglichen Fernsehwerbung stehen, in der ein Elefant Rosen in ein Grab wirft und für "hinterlassen sie einen nachhaltigen Eindruck" geworben wird. Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle auch den namhaften Betrag, den wir auch im abgelaufenen Jahr von der Gemeinde Pfäffikon erhalten haben, die damit unsere Leistung gegenüber den älteren Menschen in Pfäffikon würdigt.

Vorstandstätigkeit
Auch im abgelaufenen Vereinsjahr hat der Vorstand harmonisch und speditiv zusammengearbeitet. Wir treten als Einheit nach aussen auf und beschliessen die laufenden Geschäfte einvernehmlich und einstimmig. Mit einem solchen Vorstand arbeiten zu dürfen macht mich stolz.

Seit unser Vizepräsident und Reiseleiter Wilfried Hitz angekündigt hat, er werde auf die GV 2018 hin zurücktreten, habe ich die grosse Arbeit, die er und seine Frau Clorinda für den Verein zuverlässig wie immer leisten, mit steigender Sorge verfolgt. Würde es gelingen, Wilfried dereinst zu ersetzen und zwar so, dass er seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger auch richtig einführen kann? Mit dem Finden von Vorstandsmitgliedern tun sich heute viele Vereine schwer. Im September erreichte uns die erfreuliche Meldung von unserer Aktuarin Liselotte Bachmann, dass es ihr gelungen sei, Pius Amstutz auf die nächste GV hin als Beisitzer im Vorstand und Nachfolger von Willy Leu zu gewinnen, der trotz Rücktritt aus dem Vorstand nach wie vor mitarbeitete, bis ein Nachfolger gefunden sei. Wir haben Pius denn auch sofort an unsere Sitzungen geladen, damit er quasi schnuppern konnte. Eine Sitzung später teilte er uns mit, dass sich er nach reiflicher Überlegung entschieden habe, nach seiner Zeit als Gemeinderat den Reiseleiter zu übernehmen und sich bis dahin gerne von Wilfried Hitz einarbeiten lassen würde.

Wir hatten also die wichtigste Vakanz im Vorstand erledigt. Sie müssen Pius Amstutz beim Traktandum Wahlen lediglich noch wählen. Doch fehlt uns jetzt wieder ein Beisitzer. Können wir diesen nachher immer noch nicht besetzen, werde diese GV am Schluss nicht für geschlossen erklären, wenn ich vor dem Referat 10 Minuten Pause ankündige. Ich möchte allen Anwesenden Gelegenheit einräumen, sich doch noch zu melden. Dann können wir das Traktandum Wahlen nochmals für 1 Minute wieder aufnehmen und der Vorstand wäre komplett.

Wie erwähnt, Willy Leu war das ganze Jahr über wieder aktiv als Beisitzer, nicht mehr als für das Wetter Verantwortlicher. Wir haben das schmerzhaft zu spüren bekommen. Monique Vogt hat einmal mehr für die Finanzen im Verein gekämpft wie eine Löwin und sich daneben für Ausflüge eingesetzt. Dass der ihr der Vorstand für die Reise zu den Giessbachfällen, die sie so seriös vorbereitet hatte, kein Go erteilte und auf einer Reisezieländerung beharrte, tut uns im Nachhinein leid. Aber wir wollten nicht, dass Mitglieder aus finanziellen Gründen nicht auf eine Reise mitkommen können. Sobald sie das Erbe auf dem Konto hat, wird sich der Ärger legen.

Liselotte Bachmann hat nicht nur zuverlässig wie, ja wie eben Liselotte, unsere Protokolle verfasst, sondern auch Pius Amstutz geworben. Das nenne ich Effizienz.
Das gleiche gilt für Dorli Alder, die für die Organisation von GV, Schlusshöck und Alpenrösli verantwortlich zeichnet und dafür sorgt, dass die runden Geburtstage gefeiert werden, die Geschenke bereit sind und die Angehörigen von Verstorbenen eine Kondulenzkarte inklusive einen Gutschein für Blumen erhalten. Auch sie leistet eine grosse Arbeit, oftmals im Hintergrund. Wanderleiterin Jane Anderegg hat sich als kaum mehr aus dem Vorstand wegzudenkender guter Geist erwiesen, der uns immer wieder mit kleinen Gesten überrascht und menschlich hervorragend ins Gremium passt.

Allen Vorstandsmitgliedern sage ich ein herzliches Dankeschön für die grosse Arbeit für unseren Verein. Mein Dank gilt auch allen anderen, welche sich für den einen oder anderen Anlass einsetzten und mithelfen, dass wir unser grosses Programm Jahr für Jahr durchziehen können. Ich gehe nicht auf jede Helferin, jeden Helfer einzeln ein und bitte dafür um Verständnis.

Neumitglieder
Der Mitgliederbestand ist erstmals seit fünf Jahren wieder knapp unter die 400erMarke gerutscht. Davon sehen wir an unseren Carfahrten jeweils zwischen 50 und 90, das nur als Randbemerkung. Werben bitte auch Sie in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis für unseren Verein. Wir hätten unsere Neumitglieder gerne in einem Alter, in dem sie noch ohne Altersbresten mitkommen können und nicht erst wenn es kaum mehr geht. Das gilt speziell für Männer, die sich ab einem gewissen Alter gerne mal überschätzen. Wer pensioniert ist und nicht mehr arbeitet, hat Zeit für den Seniorenverein! Alles andere ist eine Ausrede. Alle Teilnehmenden von Carreisen werden gerne bestätigen, wie bereichernd diese sein können.

Zum Jahresprogramm
Sie haben dieses mit der Einladung zur Generalversammlung erhalten. Es verspricht einmal mehr unvergessliche Ausflüge, Wanderungen durch die schönsten Landschaften der Ost- und Zentralschweiz sowie abwechslungsreiche Velotouren. Ich wünsche allen Organisatoren eine glückliche Hand bei der Vorbereitung, eine unfallfreie Durchführung und viel Freude mit den Mitreisenden. Bereits im März fahren wir Richtung Genfersee ins Chaplin Museum. Die Wandervögel beginnen zwei Tage vorher mit einer Frühlingswanderung um den Hallwilersee. Und auch die Velofahrer trainieren bereits heimlich ihre strammen Waden und laden den Akku auf. Indem Sie möglichst oft am einen oder anderen Anlass teilnehmen, belohnen sie die Organisatorinnen und Organisatoren, die sich über jede Teilnehmerin, jeden Teilnehmer freuen.

Pfäffikon, 16. Februar 2017
Seniorenverein Pfäffikon
Der Präsident: Hansjürg Klossner