160 Mitglieder an der GV 2018

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Der sehr schön dekorierte Gemeindesaal im Chesselhuus bot die würdige Kulisse zur 144. Generalversammlung des Seniorenvereins Pfäffikon. Nach dem offiziellen Teil zeigten die Pfäffiker Westernreiter Roger Strebel und René Maier zwei Tonbildschaus über ihr schönes Hobby, das Ausbrechen aus dem Alltagstrott in die Welt der Cowboys und der herrlichen Pferde. Caterer Toni Lustenberger servierte am Ende einen feinen Braten mit Rüebli und Kartoffengratin.

hjk. Gleich zu Beginn musste Präsident Hansjürg Klossner darüber orientieren, dass die Erbschaft von 10'000 Franken auch zwei Jahre nach dem Tod der Erblasserin immer noch nicht auf dem Konte des Vereins eingetroffen ist. Das Testament wurde angefochten und ist zurzeit willkommenes Juristenfutter. Umso schmerzlicher ist der Jahresverlust ausgefallen. Die Mitglieder zeigten Verständnis, genehmigten sämtliche statutarischen Geschäfte und wählten alle Vorstandsmitglieder für weitere zwei Jahre.

Reiseleiter Wilfried Hitz hört auf

Nach zehn Jahren ist der versierte und zuverlässige Reiseleiter Wilfried Hitz, der in seiner Amtszeit wohl über hundert zum Teil herrliche Car-Reisen orgenisiert und dabei die Einladungen, die für jede Reise separat allen Mitgliedern in den Briefkasten zuhause zugestellt werden, jeweils auch selber geschrieben, gedruckt und in rund 330 Couverts verpackt hat. Wie soll man so jemanden verabschieden? Zum Glück kannte der Vorstand die Schwachstelle des Zurücktretenden und organisierte eine süsse, frische Desserttorte, dekoriert mit Pfäffikertalern. Ehefrau Clorinda Hitz, die immer aktiv mitgeholfen hat, erhielt einen Blumenstrauss und den Wunsch des Präsidenten mit auf den Heimweg, die Pfäffikertaler würden hoffentlich zur Hauptsache für sie ausgegeben... Der ganze Verein hofft, dass die beiden noch viele Jahre auf die Reisen mitkommen, die künftig Noch-Gemeinderat Pius Amstutz einmal pro Monat organisiert.

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Grosszüg verteilt Wilfried Hitz, bekennender Liebhaber von Süssigkeiten aller Art, Mohrenköpfe am Vorstandstisch

Mit Freude durten an der GV auch Neumitglieder begrüsst werden, welche die durch Austritte oder Todesfälle verursachten Abgänge kompensieren und den Mitgliederbestand immer in deer Nähe der 400er-Marke halten helfen.

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Westernreiter Roger Strebel musste nach dem Vortrag viele Fragen beantworten.


Jahresbericht 2017 des Präsidenten

Dies ist der nunmehr 144. Jahresbericht eines Präsidenten des Seniorenvereins Pfäffikon. 144 Jahre sind ganz schön viele und ab und zu habe ich das Gefühl, unser Verein bekäme die ersten grauen Haare. Und als ich für den Schlusshöck Ende letztes Jahr den Jahresrückblick zusammenstellte, bin ich fast ein wenig erschrocken. War es wirklich noch kein Jahr her, seit wir im phantastischen Charlie Chaplin-Museum waren? Vielleicht ergeht es Ihnen wie mir: die Zeit scheint immer hecktischer zu laufen. Nach einem Moment des Nachdenkens wurde ich beim Zusammenstellen dieses Berichts wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt. Ein leides Kapitel, ebenfalls bald zwei Jahre alt, drängte wieder nach vorne: Unsere Erbschaft. Vor Jahresfrist musste ich an dieser Stelle informieren, dass unser verstorbenes Mitglied, Frau Margreth Meier-Hofer, wohnhaft im Alterszentrum Sophie Guyer, am 14. März 2016 im Alter von 94 Jahren verstorben ist und u.a. dem Seniorenverein Pfäffikon 10'000 Franken testamentarisch hinterlassen hat und die Steuerbehörden die Auszahlung verzögerten. Ich darf Ihnen heute mitteilen, dass dieses Geld, welches wir so dringend brauchen könnten, bis heute nicht bei unserer Kassierin gelandet ist. Irgendwelche Miterben, so wurde ich informiert, haben posthum bemängelt, dass die Erblasserin wohl geistig verwirrt gewesen sei, als sie u.a. dem Seniorenverein Geld hinterlassen hatte. Jetzt ist der Fall immer noch vor Gericht hängig, in der ersten Instanz nota bene. Liebe verstorbene Margreth, wenn Du vom HImmel herab ein Ächzen und Quietschen hörst in Pfäffikon, so sind dies wohl die trägen Mühlen des Gesetzes und seiner Vertreter, die auf der Suche nach Deinem geistigen Vollbestand Deiner Kräfte Ihr Bestes geben und vielleicht hoffen, dass sie den Entscheid so lange herauszögern können, bis wir Alten vom Seniorenverein uns nicht mehr an Deine Erbschaft erinnern können. Dennoch: Wir bleiben dran!

Wir haben Sie, liebe Mitglieder des Seniorenvereins, das ganze Jahr über via PfäffikerIN und Internet über unsere Veranstaltungen informiert. Wie gewohnt wurden Sie über unsere Carreisen direkt in den Briefkasten orientiert. Wie jedes Jahr blicken wir zufrieden auf ein sehr attraktives Jahr zurück mit Reisen, welche die, die dabei waren, noch lange in Erinnerung behalten. Wer erinnert sich nicht an unseren Besuch im Charlie Chaplin Museum hoch über dem Genfersee gleich zu Beginn der Reisesaison? Viele der Teilnehmer gerieten bei der Führung in eine eigentliche Erphorie. Wenig später folgte der Besuch auf dem Schaffhauser Wahrzeichen, der Artilleriefestung Munot mit einer Führung durch Munotwächter Christian Beck. Die faszinierten Pfäffiker Gäste liessen sich durch den Mann, der jeden Abend um 9 Uhr das Munotglöcklein läutet, wenige Wochen vor seiner Pensionierung durch die ehemalige Festung führen. Er ist durch eine Frau ersetzt worden. Leichter Nieselregen begleitete uns Mitte Mai ins süddeutsche Bad Bellingen ins Landgut Ettenbühl, einen sehr gepflegten Park und einem Restaurant mit feiner Küche. Auf dem Heimweg machten wir noch einen Umweg ins Elsass. Im für einmal heissen Juni liessen wir uns durch die Churer Altstadt führen, genossen in einem angenehm kühlen Restaurant ein Essen und führen danach auf die Alp Brambrüesch, wo die Hitze leichter zu ertragen war.

Es folgte eine eigentliche Abenteuerfahrt mit gleich zwei Kopf-Cars auf die Göscheneralp. Wer dabei war, weiss zu erzählen, dass unsere Chauffeure auch schmalste Strassen, eingerahmt mit seil aufgagenden Felswänden, sicher befahren können. Wer wollte, konnte nach dem Besuch des Staudamms auch das Elektrizitätswerk Göschenen, tief drin im Berg, an einer Führung besichtigen. Der Grillnachmittag im Rest. Alpenrösli Ende Juli fiel in nasskaltes, grausliches Wetter, worunter der Besuch litt. Nichts dafür können unsere Grilleure Karl Leodolter, Paul Priester und Sepp Mächler. Ein grosses Dankeschön geht auch an die neue Wirtin des Alpenrösli, Vreni Borgogno und ihr freundliches Team. Es folgte im August ein weiterer Supertag. Zwei bis auf den letzten Platz gefüllte, aber dennoch bequeme Boote der Ernst Mändli AG, dem Schiffahrtsbetrieb auf dem Rhein, nahmen je 45 Mitglieder des Seniorenvereins unterhalb des Schlosses Laufen auf. Zuerst wurde die obligatorische Runde im Rheinfallbecken gedreht, wobei uns der Schiffsführer bis nahe an den Wasserfall heransteuerte. Danach hörte das Schaukeln des Bootes auf und es folgte eine herrliche Fahrt den Rhein hinunter. Bei der Halbinsel Rheinau mit dem von weither sichtbaren Kloster galt es, drei Stauwehrstufen zu überwinden. Bis auf drei Personen mit Gehproblemen mussten alle die Boote verlassen, welche mit einem Rollwagen aus dem Wasser gehoben und auf Schienen auf die andere, tieferliegende Seite gezogen wurden. Ein einmaliges Schauspiel, das die meisten noch nie erlebt hatten.

"Über den Wolken", singt Reinhard May. Der unerschrockene Seniorenverein war beim Septemberausflug mitten drin. Wegen eines veritablen Sturms mussten wir unser Reiseziel Kronberg wechseln und führen - zum selben Preis und mit dem selben Menue, zum weniger exponierten Hohen Kasten. Noch rascher als wir war leider eine riesige Wolke, welche uns die volle Konzentration aufs feine Essen im Drehrestaurant ermöglichte, ohne Ablenkung durch auch nur die minimste Aussicht. Kaum wieder unten, besserte das Wetter.

Am 14. Oktober besuchte der Seniorenverein die Freie Bühne Uster, welche im Ustermer Kulturhaus Central die Kriminalkomödie "Katharina die Kühne" aufführte. Wer dabei war, hat einen herzerfrischenden Samstagabend verbracht. Wohl weil wir für einmal auf den Car nach Uster verzichteten und den Linienbus benutzten, blieben viele dem Theaterbesuch fern. Da die Theatergruppe Schatulle in Greifensee dieses Jahr wegen des Saalumbaus nicht spielt, werden wir auch diesen Herbst ausweichen müssen.

Waren Sie schon einmal im Oktober im Val de Travers, wenn die Herbstsonne die Jurawälder vergoldet? Einige von Ihnen waren dabei, als wir die Champagnerkellerei Mauler besichtigten und degustierten. Sie haben die herrliche Landschaft noch heute in bester Erinnerung. Ebenso das Städtchen Willisau, Ziel der letzten Carreise 2017.

Der Jahresabschluss wurde im Ref. Kirchgemeindehaus in Fehraltorf mit rekordverdächtigen 130 Mitgliedern gefeiert. Unser Mitglied Annerös Kündig begeisterte mit von ihr selbst geschriebenen Geschichten aus dem Leben und sorgte für tolle Unterhaltung. Und unser Caterer Toni Lustenberger scheuchte aufkommenden Hunger mit feinen Pastetli aus dem prall gefüllten Saal.

Wie jedes Jahr sage ich im Namen aller Mitreisenden ein herzliches Dankeschön unserem bewährten Carunternehmer Roger Kopf aus Neschwil-Weisslingen und seinen zuverlässigen Chauffeuren für höchst zuverlässiges und unfallfreies Fahren.

Wandervögel: Auch die Seniorenwandervögel waren im abgelaufenen Jahr häufig unterwegs, wenn das Wetter auch manchmal einen Streich spielte. Regelmässige Berichte zeugen von unvergesslichen Wanderungen. Die Rigi, Atzmännig, Kaiserstuhl, Säuliamt, Wald, der Solothurner Jura oder der Hallwilersee waren Wanderziele. Und dass es sich durchaus in nächster Umgebung fröhlich wandern und ab und zu ein Liedchen singen lässt, wurde ebenso bewiesen. Die Wandervögel sind im Vorstand durch Jane vertreten und pflegen einen hervorragenden Zusammenhalt. In der kalten Jahreszeit treffen sie sich zu Winterspaziergängen in die nähere Umgebung. Erfreulich, dass es auf die neue Saison hin gelungen ist, wiederum ein komplettes Wanderprogramm auszuschreiben, nachdem Abgänge im Leiterteam kompensiert werden konnten. Allen, die sich als Wanderleiter zur Verfügung stellen, ein ganz herzliches Dankeschön.  Speziell ist, dass unsere Wandervögel jeweils einen tragbaren Defibrillator mitführen, den uns die Pfäffiker Firma JDMT Medical Services unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat. Zuvor wurden 7 Mitglieder der Wandervögel durch die Firma am Firmensitz über dem Rest. Quer in einem vierstündigen Nothelferkurs auf alle möglichen Zwischenfälle vorbereitet. Die Firma JDMT Medical Services hat die heute verbreitete Stationierung von Defibrillatoren in ganz Pfäffikon initiiert und ist beim Gemeinderat auf offene Ohren gestossen.

Velogruppe: Die Tourenleiter Uschi Herkenrath, Heiri Schiesser und Albert Egli haben auch dieses Jahr abwechslungsreiche Velotouren für Besitzer von Elektrovelos ausgerichtet. Ihr neues Jahresprogramm zeugt von nicht nachlassendem Einsatz und von viel persönlichem Engagement.

Der Präsident überarbeitet den Internetauftritt des Seniorenvereins Pfäffikon nach wie vor regelmässig. Dennoch verteilen die Vorstandsmitglieder die Einladungen zu GV, Schlusshöck, Grillnachmittag, Theaterbesuch und Carreisen persönlich in die Briefkästen. Sie werden von Leo Biscioni und Ernst Alder dabei massgeblich unterstützt. Die beiden erhalten nach dem offiziellen Teil ein kleines Präsent und jetzt schon von der Versammlung einen kräftigen Applaus!

Zu den Finanzen. Unser ursprüngliches Ziel, das einst angesammelte Vermögen so zu reduzieren, dass uns nicht bei jedem Gesuch um Unterstützung durch die Gemeinde der hohe Eigenkapitalstand vorgeworfen wird, wurde unfreiwillig früher erreicht als gedacht. In Erwartung der zehntausend Franken aus dem Erbe wurden einige sonst sehr teure Ausflüge etwas gar stark subventioniert. Wir werden uns dieses Jahr etwas zurückhalten müssen. Wir konnten den Unterstützungsbeitrag der Gemeinde Pfäffikon, die damit unsere Leistung gegenüber den älteren Menschen in Pfäffikon würdigt und den ich an dieser Stelle herzlich verdanke, im 2017 besonders gut gebrauchen.

Ebenfalls schwer zu kalkulieren sind sehr kurzfristige Absagen zu Reisen, die sich teilweise bei weniger schönem Wetterbericht häuften. Fällt jemand aus gesundheitlichen Gründen aus, haben wir natürlich volles Verständnis. Dieses fehlt mir allerdings völlig, wenn wir Reisen mit zu grossen oder mehreren Cars antreten müssen, weil einige Angemeldete aufgrund der Witterung oder anderen, unbegründeten Gründen zuhause geblieben sind.

Ein Wort zu den Mitgliederbeiträgen: Nicht alle unserer Mitglieder sind, wie man so salopp sagt, auf Rosen gebettet. Wir tragen dem Rechnung mit unserem seit vielen Jahren bewährten nach oben offenen Mitgliederbeiträgen bei einem lächerlich anmutenden Minimalbeitrag. Die überwältigende Mehrheit überweist oder bezahlt mittlerweile Beiträge zwischen 30 und 50 oder mehr Franken. Eine sehr aufwändige Untersuchung durch Wilfried Hitz hat nun aufgezeigt, dass der überwiegende Teil derjenigen wenigen Mitglieder, welche darunter liegen, wohl auch gar nicht mehr in der Lage ist, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen. Die Gründe dafür dürften Hohes Alter oder gesundheitliche Probleme sein. Diesen Mitgliedern möchten wir für Ihre Treue zum Seniorenverein speziell danken. Um sie nicht zu verlieren, verzichtet der Vorstand auf die Erhöhung des Mindestbeitrags. Wer sehr wenig bezahlt, an GV und Schlusshöck zweimal mitisst und womöglich noch einen Gast mitbringt, belastet das Budget ohnehin nicht übermässig. Wir bitten lediglich darum, nicht noch öffentlich zu prahlen, wie gut angelegt das gelbe Nötli sei.

Ich darf an dieser stelle daran erinnern, was Ihnen der Seniorenverein Pfäffikon das ganze Jahr über bietet. Da sind nach wie vor zwei warme Mahlzeiten an Generalversammlung und Schlusshöck - dieses Jahr machen wir wiederum eine Chlausfahrt wie auch schon -, die Bratwurst im Alpenrösli sowie Carreisen, Wanderungen, Velotouren und einen Theaterbesuch im Herbst. Bei all diesen Aktivitäten besteht übrigens eine Haftpflichtversicherung.

Vorstandstätigkeit Auch im abgelaufenen Vereinsjahr hat der Vorstand harmonisch und speditiv zusammengearbeitet. Wir treten als Einheit nach aussen auf und beschliessen die laufenden Geschäfte einvernehmlich und einstimmig. Mit einem solchen Vorstand arbeiten zu dürfen macht mich stolz. Seit unser Vizepräsident und Reiseleiter Wilfried Hitz angekündigt hat, er werde auf die GV 2018 hin zurücktreten, habe ich die grosse Arbeit, die er und seine Frau Clorinda für den Verein zuverlässig wie immer leisten, mit steigender Sorge verfolgt. Dieses Jahr hat sich Noch-Gemeinderat Pius Amstutz mit der tatkräftigen Unterstützung von Wilfried intensiv darauf vorbereitet, ab dieser GV dieses Amt zu übernehmen. Ganz speziell gilt es die unermüdliche Arbeitskraft von Wilfried und seiner Frau Clorinda zu erwähnen, der nie auch nur das kleinste Bisschen nachgelassen und alle Reisen wie gewohnt aufwändig vorbereitet und geleitet hat. Auf die beispielhafte Arbeit von Wilfried und Clorinda für den Seniorenverein komme ich unter dem Traktendum Wahlen zurück.

Zum Vorstand:  Ich habe vor Jahren im Vorstand einmal dazu aufgerufen, dass sich alle überlegen, wie lange sie noch im Vorstand verbleiben möchten. Ich habe damals einige vor den Kopf gestossen. Heute hat sich eingebürgert, dass Rücktrittsgedanken frühzeitig publik werden und wir nach neuen Kräften Ausschau halten müssen. Eine nächste Vakanz bahnt sich im Aktuariat an. Liselotte Bachmann sucht gelegentlich eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Ich bitte allfällige Interessierte, sich bei ihr oder bei mir zu melden.

Monique Vogt hat einmal mehr für die Finanzen im Verein gekämpft wie eine Löwin und sich daneben für Ausflüge eingesetzt. Sollte das Erbe nicht bald auf dem Konto landen, können wir sie wohl kauf davon abhalten, an der Hörnlistrasse gelegentlich einmal kräftig auf den Putz zu hauen... Liselotte Bachmann hat wie gewohnt unsere Protokolle verfasst und ihre reichhaltige Lebenserfahrung in unseren Alltag einfliessen lassen. Das gleiche gilt für Dorli Alder, die für die Organisation von GV, Schlusshöck und Alpenrösli verantwortlich zeichnet und dafür sorgt, dass kein runder Geburtstage vergessen geht, die Geschenke bereit sind und die Angehörigen von Verstorbenen eine Kondulenzkarte inklusive einen Gutschein für Blumen erhalten. Sie leistet im Hintergrund eine grosse Arbeit. Wanderleiterin Jane Anderegg hat es geschafft, auch für die kommende Wandersaison hin wieder ausreichend Wanderleiter bei der Stange zu halten. Wir werden von ihr auch immer wieder mit kleinen Gesten überrascht und sind froh, dass wir Dich in unserer Mitte wissen. Last bit not least gilt es Brigitte Neurohrer zu erwähnen, die sich anlässlich der letzten GV spontan als Vorstandsmitglied gemeldet hat und als Beisitzerin amtet. Allen Vorstandsmitgliedern sage ich ein herzliches Dankeschön für den Einsatz für unseren Verein. Mein Dank gilt auch allen anderen, welche sich für den einen oder anderen Anlass einsetzten und mithelfen, dass wir unser grosses Programm Jahr für Jahr durchziehen können. Ich gehe nicht auf jede Helferin, jeden Helfer einzeln ein und bitte dafür um Verständnis.

Neumitglieder Der Mitgliederbestand konnte knapp unter der 400erMarke gehalten werden. Zwischen knapp 50 und 90 sehen wir jeweils an unseren Carfahrten. Besonders gefreut haben wir uns über die aktiven Neumitglieder, die ich auchb an dieser stelle nochmals ganz herzlich begrüsse. Werben bitte auch Sie in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis für unseren Verein. Wir hätten unsere Neumitglieder gerne in einem Alter, in dem sie noch ohne Altersbresten mitkommen können und nicht erst, wenn es kaum mehr geht. Speziell Männer neigen dazu, sich ab einem gewissen Alter gerne mal zu überschätzen. Alle Teilnehmenden von Carreisen werden gerne bestätigen, wie bereichernd diese sein können, auch für Leute, "die sich noch viel zu jung fühlen, es aber halt nicht mehr sind".

Zum Jahresprogramm  Sie haben dieses mit der Einladung zur Generalversammlung erhalten. Es verspricht einmal mehr unvergessliche Ausflüge, Wanderungen durch die schönsten Landschaften der Ost- und Zentralschweiz sowie abwechslungsreiche Velotouren. Ich wünsche allen Organisatoren eine glückliche Hand bei der Vorbereitung, eine unfallfreie Durchführung und viel Freude mit den Mitreisenden. Wir starten ins neue Jahr mit einem kurzen Nachmittagsausflug, die Wandervögel beginnen zwei Tage vorher mit einer Frühlingswanderung nach Siegershausen. Und auch die Velofahrer trainieren bereits heimlich ihre strammen Waden und laden den Akku auf. Indem Sie möglichst oft am einen oder anderen Anlass teilnehmen, belohnen sie die Organisatorinnen und Organisatoren, die sich über jede Teilnehmerin, jeden Teilnehmer freuen.

Pfäffikon, 15. Februar 2018
Seniorenverein Pfäffikon
Der Präsident: Hansjürg Klossner
 

Schlusshöck 2017 in Fehraltorf

Rekordverdächtige 130 (von total fast 400) Pfäffiker Seniorinnen und Senioren fanden sich zum letzten Anlass des Jahres im Ref. Kirchgemeindehaus in Fehraltorf ein, Bevor Caterer Toni Lustenberger gegen halb vier Uhr den vom Verein offerierten Znacht servierte - es gab schmackhafte Pastetli mit feiner Füllung sowie Gemüse -, sorgte Annerös Kündig mit von ihr selbst geschriebenen Geschichten aus dem Leben für tolle Unterhaltung. Anschliessend überbrückte der Präsident Hansjürg Klossner die Zeit vor dem Essen mit dem traditionellen Rückblick auf das attraktive Jahresprogramm des Seniorenvereins. Es umfasste wie jedes Jahr zehn Ausflüge mit Car, zehn durchgeführte Wanderungen vom Zürcher Oberland über die Zentralschweiz bis in den Jura, dazu zahlreiche Velotouren mit E-Bikes, den Besuch einer Theateraufführung bei der Freien Bühne Uster und den traditionellen Grillnachmittag im Rest. Alpenrösli Wallikon. Und eben diesen Schlusshöck mit warmem Essen.

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130 Teilnehmende brachten den Saal an seine Kapazitätsgrenzen

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Annerös Kündig

Grillnachmittag 2017 im Rest. Alpenrösli

Das nasskalte Wetter sorgte dafür, dass die Beteiligung am Grillnachmittag für einmal nicht überwältigend war.  Wer trotzdem kam, erhielt eine feine Bratwurst vom Schlemmerland Pfäffikon, sorgfältig gebraten von Karl Leodolter und Paul Priester. Jane Anderegg und Bluette Klossner sorgten für den Transfer der Würste zu den Endverbrauchern (sie servierten die Würste). Bereit, am Grill mitzuhelfen,  war zudem Wanderleiter Sepp Mächler, der jedoch nicht einschreiten musste. Allen, die aktiv am Anlass und bei der Vorbereitung aktiv waren, ganz herzlichen Dank! Ein grosses Dankeschön geht auch an die neue Wirtin des Alpenrösli, Vreni Borgogno und ihr freundliches Team.
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Das Alpenrösli war erstmals seit langem nicht zum Bersten voll: es war wohl zu kalt
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Bluette bringt die letzten Würste